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Thema "Tanzsport"
Autor: Interessent (212.152.154.---)
Datum: 26. Januar 2005 15:10

Hallo Alle!
In der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Tanzsport" war ein interessanter Artikel über die Austragung der letzten Staatsmeisterschaft STA.
Was haltet ihr davon?
Ich kann den Ausführungen des Pressesprechers der IDSF als Zuseher nur beiplichten! Dies soll aber keine Verurteilung des Veranstalters sein, denn letztverantwortlich in diesem Bereich wäre meines Erachtens der ÖTSV oder zumeindest die Landesleitung!
Ich bin neugierig wie das in Zukunft weitergeht, denn in den letzten 5 Jahren habe ich ehrlich gesagt nur 2 Veranstaltungshallen gesehen, die entsprochen haben. 2000 in Kärnten war die Fläche nicht ädequat!, 2002 war es ebenso wegen des Bühnenaufzugs im Brucknerhaus, und 2004 eben dieser Turnsaal. Ich bin neugierig wie es 2005 aussieht!
Und davor kann ich mich auf zwei Staats STA erinnern, (Sbg, und Tirol) die auch ein Witz waren: Flächen zu klein und kein Platz für die Akteure und die Zuseher.

Vorher sollte man die Hallen überprüfen und nicht nachher jammern!

Ich kann mich erinnern, dass in diesem Forum über den Austragungsort genau diese Punkte bereits Gesprächsthema waren. Das heisst für mich, dass die Problematiken bekannt sind.

Es sollten endlich so Räumlichkeiten wie Haus der Begegnung in Wien Floridsdorf und der gleichen für ALLE Meisterschaften, auch Landesmeisterschaften GESPERRT werden. Es gibt in Wien zB.: genug schöne und passende Hallen (Hopsagasse, B-Stadthalle, ev. Austriacenter.

Im HDB kann man ja BW-Turniere veranstalten aber NICHT Meisterschaften.
Ich bin neugierig wie das weitergeht,
Vielleicht sollte man die Vergabe, bzw den "Radlmodus" überdenken und ENDLICH stoppen!
Wie der Pressesprecher so trefflich schrieb, sind Meisterschaften keine veranstaltungen zur Aufbesserung der Club-Budgets, das sollte jeden Veranstalter klar sein und darauf sollte der Verband unbedingt hinweisen.

Was denkt ihr?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.06 20:32.


Re: Thema "Tanzsport"
Autor: sag ich nicht (213.33.98.---)
Datum: 26. Januar 2005 23:00

Hallo interessent, Du hast nicht so unrecht!

Interessanter Weise wurde eben dieses Thema bei der letzten ÖTSV-HV 2004 auch besprochen. Wenn ich mich richtig erinnere gab es sogar den Antrag durch das Präsidium, dass man das Radl aufheben sollte!
Meisterschaften sollten nach Bewerbung durch einen Club und anschliessender Prüfung vergeben werden. Finde ich gut und würde die Probleme der Flächengrösse und -beschaffenheit, Technik, Tribünen, Garderoben, Buffett und was es sonst so gibt in den Griff bekommen.

Genau bei diesem Thema gab es die grösste Aufregung, weil es Clubs und Landesleitungen, die den Umsatz fix im Vereinsbudget einplanen. Lächerliche Sache, kann der Club sonst nicht leben???
Das ist so schwachsinnig, dass sich manche Vereinsfunktionäre vor Ort ziemlich lächerlich gemacht haben eye rolling smiley))
Im Endeffekt wurde dieser Antrag leider mehrheitlich abgelehnt.

Die häufigsten Argumente:
.)kleine Clubs haben dann keine Chance mehr.
.)das Geld, das bei Meisterschaften angeblich überbleibt, braucht man unbedingt im Club.
.)es könnte Freunderlwirtschaft bei der Vergabe der Meisterschaften mitspielen.
.)Dann gibt es Regionen, in denen keine Meisterschaften mehr stattfinden, weil es keine adäquaten Hallen gibt ... ah geh, genau darum geht es doch!!!

Diese Argumente zeigen recht deutlich, aus welcher Richtung diese Meldungen kamen. Genau - wo fand letztes Jahr die Sta-Staats statt - gewonnen!

Meine Meinung dazu:
.) Es könnten sich ja mehrere Clubs zusammensetzen und gemeinsam veranstalten, im Osten gehts anscheinend recht gut.

.) Wenn der Club unbedingt das Geld von Veranstaltungen braucht, sollte man das Finanzamt hinschicken, da stimmt was nicht. Dann gibts dort vielleicht nur 2 Paare und wer übernimmt dann die Ausfallshaftung? Das sind dann die, die den ÖTSV anschwärzen, weil der das Minus nicht abdecken will und angeblich so wenig Förderungen gibt.

.) Warum so viel Angst vor Bewerbungen? Wenn das Konzept beim Antrag stimmt, wird sicher niemand abgewiesen. Ich glaube nicht, dass dann alles im Osten stattfinden würde. Diese Angst haben angeblich unsere steirischen und oberösterreichischen Freunde.

Es gibt leider immer Leute, die sich aufregen.
Na ja, sehen wir mal wie´s weitergeht.

Re: Thema "Tanzsport"
Autor: TschiBi (193.154.24.---)
Datum: 27. Januar 2005 07:24

@sag ich nicht:
Wenn ein Club keinen wirklich lukrativen Sponsor hat (und das sind dann fast 90% der österr. Clubs), woher soll er sonst Einnahmen bekommen, die dann für Paareförderung (Trainingslokal, Trainerstunden, Fahrt- bzw. vielmehr Flugkosten, etc.) aufgewendet werden?

Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen? Vernachlässigbar, wenn der Klub nicht mindestens 200 Mitglieder hat.

Subventionen von Stadt/Land/Staat? Vergiss es!

Bälle oder Schauvorführungen? In größeren Städten gibt es ein derartiges Überangebot, dass in eine wirklich gut besuchte Veranstaltung dieser Art so viel investiert werden muss, dass so etwas auch nicht als Einnahmequelle herangezogen werden kann.

Bewertungsturniere? Mäßig besucht (siehe Überangebot), hauptsächlich Einnahmen aus Eintritten von Verwandten/Bekannten der lokalen Tänzer. Auch keine große Einnahmequelle.

(Staats-)Meisterschaften? Garantiertes volles Haus mit über 500 Zuschauern.

Ich bin auch dafür, dass der ÖTSV Mindeststandards für Beschaffenheit der Halle und Infrastruktur fordert (und diese auch vor Vergabe der Meisterschaft überprüft). Nur sollte m.E. das Rad in der Form eingehalten werden, dass die jeweilige Landesleitung den ersten Antrag einbringen darf. Wird dieser nach der ÖTSV-Prüfung (und einer eventuellen Nachkorrektur durch die LL) abgelehnt, könnte man die Ausschreibung österreichweit durchführen und dann an die beste Bewerbung vergeben.

Damit hat jedes Bundesland seine Chance, eine Meisterschaft zu erhalten, und das Niveau der Veranstaltungen wird (wenn die Mindeststandards entsprechend formuliert und auch überprüft werden) hochgehalten. Der Befürchtung, dass das Bundesland mit der größten und besten Halle sämtliche zukünftigen Meisterschaften abräumen wird (übertrieben formuliert), fehlt damit die Grundlage.

Und wieso wurde nicht ein Kompromiss-Antrag (so wie ich ihn hier dargestellt habe) eingebracht? Möglicherweise, weil die von mir beschriebenen Befürchtungen mancher Bundesländer in anderen Bundesländern Hoffnungen sind...?


Re: Thema "Tanzsport"
Autor: interessent (212.152.154.---)
Datum: 27. Januar 2005 13:19

@TschiBi:

Deinen Aussagen kann ich NICHT (unter KEINEN UMSTÄNDEN) beipflichten!!!
Denn: muß es in einem kleinen Land wie Österreich es ist (ich weiß nicht genau )ca.sad smiley 100 Clubs geben???
Setzte einmal die anzahl der AKTIVEN dazu in Relation!
Wäre es nicht viel besser man macht einige "mehrere" größere Clubs? Dazu braucht es nur etwas Phantasie, denn z.B. könnte man im ländlichen Raum sog. Dependancen errichten. Und in Wien bzw. in den größeren Städten würden zwei bis drei Clubs auch reichen (dazu hat es vor einiger Zeit von Herrn Hanke auf seiner HP einen interessanten Ansatz gegeben). Aber es gibt bei der Fülle an österreichischen Clubs eine Vielzahl von Clubs mit 1 bis 2 Paaren und auch einige mit, die gar keinen Paare haben. Da frage ich mich schon: muß das sein???

Und der Vorschlag mit den Mindeststandards existiert ja im Prinzip, denn jeder wird ausgehend von der Flächengröße und den zu erwartenden Zusehern kalkulieren.
Und das mit der Landesleitung ist auch so eine Sache, denn dann kommen nur die Clubs, die mit der jeweiligen Landesleitung gut Freund sind zum Zuge. Außerdem wird KEIN Club, bzw. keine LL die Meisterschaft ablehnen, denn dann kommt der "Andere" zum Zuge und da ist es besser man macht es selber (irgendwie!!!).

Vielleicht würde ein gewisser bereits kommissionierter und durch Veranstaltungen bekannter Pool an Veranstaltungshallen für GANZ Österreich Abhilfe schaffen. So wäre das Präsidium "entlastet" bzw. nur einmal befasst und die Veranstalter wissen im Vorhinein, auf was sie sich einlassen. Wenn das pro Bundesland ( abhängig von der Landgröße) 3 bis maximal 4 Hallen sind reicht es schon allemal.

Mir wird schon alleine schwindlig, wenn ich denke, dass in Wien nach dem Radl die ÖM Sen im HdB Wien 21 durchgeführt wird. Wobei da warscheinlich nicht die Anzahl der Zuseher so groß ist, sondern die Anzahl der Teilnehmer bei den auszutragenden Klassen.

Und nochmals:

das Veranstalten einer Meisterschaft (welche auch immer) sollte als MITTELPUNKT die Sportler sehen und auf keinen Fall für die Clubs eine EInnahmequelle sein, deshalb kann ich einfach den Statement nichts abgewinnen.
Wenn man kein Geld für einen Club hat, dann muss man eben versuchen mit anderen gemeinsam durch die Mitglieder den Club erhalten zu können.

Re: Thema "Tanzsport"
Autor: TschiBi (193.154.24.---)
Datum: 27. Januar 2005 14:16

Ich meinte nicht, dass ein Klub oder eine LL eine Meisterschaft ablehnen wird, sondern dass das ÖTSV-Präsidium (bzw. eine von ihr eingesetzte Kommission) den Vorschlag der LL (die nach dem Rad mit der Veranstaltung betraut würde) ablehnen kann, wenn die geplante Veranstaltung nicht den Mindeststandards (die dann vielleicht als Pflichtenheft genauer ausformuliert werden müssten) entspricht.

Wie die LL zu diesem Vorschlag kommt (d.h. welcher Klub als Organisator zum Zug kommt), bleibt dem jeweiligen Bundesland und dessen Klubs überlassen. Ich denke, das muss der ÖTSV nicht regulieren...

Das Erstellen einer Liste geeigneter Hallen in den einzelnen Bundesländern halte ich für eine interessante Idee.

Zuletzt schließt das eine (das Wohl der Sportler) das andere (die Einnahmen für den Veranstalter) nicht aus, und wenn es Klubs schaffen, würdige Meisterschaften gewinnbringend zu organisieren, sehe ich darin keinen Fehler.

Re: Thema "Tanzsport"
Autor: interessent (212.152.154.---)
Datum: 27. Januar 2005 15:00

@TschiBi

der letzte Absatz wäre zu wünschen, aber die ganzen Ausführungen verleiten natürlich dazu, dass mann versucht zB.: die Halle so billig wie möglich zu bekommen!!!

Und dann passiert so was wie gehabt.
Wobei ich eigentlich vom ersten thread noch folgendes verbessern muss: die StaatsM in Kärnten und in OÖ waren vom Rahmen her absolut in Ordnung!!! da hat die Tanzfläche nicht gestimmt.
Bei der 2004er hat eigetlich garnichts gestimmt!!!

Aber ich kann dem Schreiber vom @Aktiver vom thread TV-Übertragungen auf TW1 nicht zustimmen wegen der Hopsagasse, denn diese Wr. Meisterschaft war ein erster Versuch und in der Halle, die ABSOLUT geeignet wäre gibt es kein Equipment wie Tische und Stühle zum Aufstellen rund um die Tanzfläche. Die müsste man organisieren. Und man müsste in diesem Zusammenhang auch den restlichen Boden abdecken (schon gesehen auf internationalen Turnieren in vergleicchbaren Hallen)

In Wien werden zB. ab sofort ALLE Meisterschaften im HdB 21 abgewickelt. (Günstige Konditionen aber nur teilweise geeignet wegen möglicher Größe der Fläche).

Ich denke besser wäre es, wenn der ÖTSV die Staats und ÖM veranstalten würde und sich jeweils einen ausgewählten Club aus dem Bundesland vor Ort als Partner nehmen würde.
Gleichzeitig aber sollte er auf Standards und Rahmen schauen und eventuell einen "Abgang" decken.
Dies kann aber faktisch nicht bei Staats vorkommen, da sowieso die Leute zusehen wollen.

Re: Thema "Tanzsport"
Autor: Aktiver (131.130.118.---)
Datum: 31. Januar 2005 13:50

In meinem Beitrag über die Hopsergasse habe ich natürlich den damaligen Zustand gemeint. Dass man aus dieser Halle einen tollen Veranstaltungsort zaubern kann ist keine frage, aber der wille muß halt da sein.

Zum thema prüfungskomision für Staats-Veranstaltungsorte:
In dieser sollten nicht nur mitglieder des Präsidiums sitzen, sondern auch aktive.

Zum Pool für Veranstaltungsorte:
Diesen Pool kann man z.B. so gestalten, dass zumindest einmal eine LM dort erfolgreich durchgeführt wurde.
Ich denke aber dieser Pool sollte nicht die einzige Lokationsauswahl sein, sondern einfach sagen: dort ist es OK da braucht man nicht hingehen und prüfen.
Alle anderen Veranstaltungsorte müssen extra durch die kommision abgenommen werden.

@interessant:
Das wir so viele 0,1 oder 2 Paar-Klubs haben liegt wohl auch daran, dass ein klub nur ein turnier veranstalten darf. Wenn ein klub weitere Klubs durch seine Trainer oder andere präsidiale gründet, kann er plötzlich weitere turniere veranstalten und damit die klubkasse aufbessern. Weiters hat man dann auch mehr stimmrecht in einer HV.
Insofern könnte man ja auch hier einen riegel vorschieben indem man ab (hausnummer) 5 Paaren im Club ein Turnier veranstalten darf. Und ein HV Stimmrecht an die Paaranzahl im Club bindet.
Dieser vorschlag bekommt zwar sicher keine Mehrheit, aber was solls.

Zurück zur Staats:
Die Lateiner hatten die letzten 2 Jahre sehr schöne Veranstaltungsorte.

Schöne Grüße und
werdet Aktiver

Re: Thema "Tanzsport"
Autor: interessent (212.152.154.---)
Datum: 31. Januar 2005 15:36

@Aktiver:

Also Dein Vorschlag in Ehren, aber wenn aktive Paare in so einem Gremium vertreten wären, dann kann ich mir vorstellen wie das ausgeht!

Wenn Du nämlich den Mund aufmachst, so bist du sofort Persona non grata!!
So nach dem Motto:"Da könnte ja jeder kommen".

Das mit einer Kommision gefällt mir eigentlich ganz gut, aber was ist wenn es so ausgeht wie letztes Jahr bei der Staats?? Konsequenz??

Letztendlich komme ich immer wieder auf die en bloc -Lösung, denn da wäre eine gerechte und SPORTLICHE Austragung gewährleistet.

Die Kosten der Halle wären dann auch umgelegt auf alle "Veranstaltungen" erträglich und würden nicht ins Gewicht fallen.

Ich weiss auch nicht warum es bei den Standard Tänzern immer so "mistige" Hallen gibt. Mir graut ehrlich schon vor der nächsten Wr. Landesmeisterschaft udn auch vor der Senioren - Meisterschaft! Denn immerhin ist dies das (nach den AOC und Schladming) wichtigste und größte nationale Senioren Turnier!!

Einzig bei Standard die Termenhalle in Vöslau war ädequat und Salzburg war auch OK!

Ich ärgere mich eben immer, wenn die Kosten den Ausschlag geben bei SO einer Veranstaltung, denn der Sportliche Wert sollte im Vordergrund stehen!!!
Überall wird betont, dass wir einen Sport betreiben, aber dann will man damit das Budget aufbessern, das geht einfach nicht!

Re: Thema "Tanzsport"
Autor: Aktiver (193.170.75.---)
Datum: 01. Februar 2005 16:09

@interessent:
Eine en Block Lösung, so wie ich dass verstehe mit allen meisterschaften die man so an einem Tag unterbringen kannist sicherlich die schlechteste Lösung die es gibt, da dann niemand zuschauen kommen wird!
Ich freue mich schon auf die nächste Wr.LM, da sie im Rathaus stattfindet und dort sicher einen sehr schönen Rahmen findet!

zur Kommision und aktiven:
Ich bin schon lange der ansicht, dass sich die Aktiven in zu vielen bereichen auf den Kopf scheißen lassen, um das ganze einmal harmlos zu formulieren.
So gibt es auch in fast jeder sportart eine Aktivengewerkschaft. Und bei uns könnte ich mir das z.B. so vorstelle, dass es einen BundesAktivenSprecher gibt, der muss ja nicht selbst aktiv sein, aber er darf kein anderes Amt, sei es Wertungsrichter, oder Turnierleiter, Figurenkommision... ausüben. Dieser Aktivensprecher hat dem Präsidium anonüm über Probleme bei Turnieren zu berichten. (z.B.: Fläche war kleiner als in Ausschreibung, Turnierleitung war bis zum Ende nicht fähig ergebnislisten auszuhängen, und die dann gekommen sind waren falsch, Turnierleiter sprechen Abfällig über Paare, in den Garderoben hat es minusgrade...)
Das Präsidium soll dann entsprechende Sanktionen setzen.

zum Thema Sanktionen:
Da würde mir schon so einiges einfallen, von geldstrafen bis zu einer Sperre für das austragen von Turnieren oder Meisterschaften.

Da es aber Jährlich nur 2 Staatsmeisterschaften, aber 100 Klubs in Österreich gibt finde ich die Lösung mit: Ein Klub veranstaltet und bekommt das ganze geld sowieso ungerecht.

In der IDSF muss jeder der ein Open, IO, GS, WC, WM... veranstalten will zahlen!!!
und das zwischen 600 und 7000 CHF Plus Preisgeld

Also wieso soll so eine Veranstaltung nicht den Tänzern zugute kommen indem der Veranstalter eine gewisse Summe an den ÖTSV zahlen muss?

lasst euch nicht den mut nehmen, sodern
werdet Aktiver

Re: Thema "Tanzsport"
Autor: thomthewatcher (137.208.185.---)
Datum: 01. Februar 2005 19:00

@aktiver

Deine Idee von wegen Sanktionen ist ja nett gedacht, ich bin aber der Meinung, dass das in der Praxis nur zu noch weniger Turnieren führen würde und daher nicht wirklich in unserem Interesse sein kann.

lG
thom

Re: Thema "Tanzsport"
Autor: interessent (212.152.154.---)
Datum: 02. Februar 2005 10:01

@aktiver

ein letztes mal en Block (dann bin ich ruhig):

1) im Block soll heißen 1 Disziplin, zB Standard oder Latein.
2) vom jüngsten bis zum ältesten alle auf einen Haufen.
3) das soll NICHT heißen genau zuerst die Jungen, dann die älteren, dann die "ganz" Alten.
da könnte man als Abschluss zB den Staatsmeister S-Klasse küren.
4) Derzeit ist es so, dass viele um nicht zu sagen ALLE voneinander NICHTS wissen!
Die Jugend kennt die Allgemeine Klasse nicht und die Allgemeine Kl. kennt die Senioren nicht und umgekehrt.
5) dadurch würde alleine durch den Ablauf ein größeres Interesse herrschen. Ich kann mir vorstellen, dass ein gropßer Teil der Teilnehmer sich "fast" Alles ansehen würde!
6) Die Eltern der Jüngeren und weiteren Angehörigen (so sie sich interessieren) würde eine Überblick über den zukünftigen Weg Ihrer Kinder erhalten.
7) Es würden mit einem Schlag einige Termine frei werden
8) Durch die Konzentration auf einen Termin wäre auch die Benutzung einer geeigneten und grossen Halle gewährleistet und notwendig.
9) mit einigem Werbegeschick besser zu vermarkten sowohl lokal alsauch national!
10) Anwesenheit vieler um nicht zu sagen aller Wichtigen Trainer und Betreuer!
11) dadurch auch die Möglichkeit zB.: bei den WR pro Tanz zu verschiedenen Panels zu greifen (wird in Italien und in NL mit Erfolg praktiziert)
12) wenn man die WR nur aus dem Ausland rekrutiert, dann einmal und die Kosten wären geringer.

Mir würden noch sicher mehr Argumente einfallen die dafür sprechen.

Kannst Du mir bitte die Gegenargumente aufzählen?

Zum Beteiligungssystem der Aktiven nur so viel: Kennst die 3-Werbung (Mobiltelefonie)? Kann nur dazu sagen lebst hinterm Mond??

Wenn ein "nicht mehr Aktiver" das mit der Art Gewerkschaft machen würde ist er automatisch ein Funktionär und ich habe viele, viele ehem. Aktive gesehen, die nun als Funktionär sich ganz einfach von den Sportlern entfernen obwohl sie selber darunter gelitten haben.
Ein Aktiver kann das sowieso nicht machen, denn einmal den Mund zur falschen Zeit aufgemacht und du kannst anschließend in der Kreisliga tanzen.

Bezüglich der Austragung von Meisterschaften wie oben oder auch wie gehabt würde ich das System dahingehend ändern, dass FEDERFÜHREND für die Veranstaltung der ÖTSV sein MUSS!!! Dieser bedient sich dann eines Clubs vor Ort wegen Radlsystem, der dafür eine fix festgelegte Aufwandsentschädigung bekommt (zB.: in Abhängigkeit mit der Qualität der Veranstaltung nach möglichst objektiven Kriterien wie zB.: Mindestgröße der Fläche eingehalten erg. 10Pkte, Fläche soundsoviel größer 20 Pkte. etc. Gardaroben entsprochen: 10Pkte. zu klein 0 Pkte usw.) und bei einer Summe von erreichten sagen wir 100 Pkten gibt es zB die 1000 Euro sonst jeweils Abzüge oder bei mehr Punkten Zuschläge.
Wenn man so ein System aufbauen würde könnte ich mir vorstellen, dass ein Club trachten würde die 1000Euro zu erhalten?! Beim Staatsmeisterschaftstunier 2004 wäre der Club in meinen Augen jedenfalls mit 0 Euro ausgestiegen, obwohl ich denke dass die Letztverantwortung beim ÖTSV lag.

Den Rest der Kosten und der Erlöse soll der ÖTSV tragen bzw. einstreifen, da ich denke wenn der Verband mit einer Stadt oder Gemeinde verhandelt wird ein besserer Preis für die Halle zu erzielen sein!!!
Da könnte man ja einen richtigen Katalog aufstellen.


Re: Thema "Tanzsport"
Autor: aida (81.10.202.---)
Datum: 02. Februar 2005 11:49

@interessent

alle vom jüngsten bis zum ältesten ? wäre eine monsterveranstaltung von bis zu 25 und mehr Klassen, Dauer 12 (?) Stunden ohne Pausen und da glaubst Du, daß sich z.B. die Schüler das von Anfang bis Ende anschauen? Daß ein Klub diese Monsterorganisation macht, aber federführend der Ötsv ist, der dann nach Punkten festlegt, wieviel Obulus er dem Klub gnädigerweise zukommen lässt?

Allerdings, viel Sorgen braucht man sich ohnehin nicht zu machen, wenn man sich die Teilnehmerzahlen der letzten paar Landesmeisterschaften ansieht, insbesondere bei Schü/JUn/JUG .


Re: Thema "Tanzsport"
Autor: Aktiver (128.131.206.---)
Datum: 02. Februar 2005 13:29

Natürlich ist ein Aktivensprecher ein Funktionär, egal ob er aktiv ist oder nicht, aber auch der Ober Metallergewerkschafter hat schonlang nur noch metall in der hand wenn er isst oder eine Tür auf macht.
So lange er keine funktion hat die dem Sportler schaden kann, der ihm probleme aufzeigt ist er nicht gefährlich und damit anvertrauenswürdig.

zu en Block:
Wenn du schon mal in Oberpulndorf warst...
Wenn nicht, anfang März bietet sich diese gelegenheit.

zum thema man kennt sich nicht:
Ich denke dass ist die entscheidung eines jeden selbst ob er sich für andere Paare interessiert.
So gibt es ja sogar S-Paare die nichteinmal wen aus der A anschauen....

Gruß
A.

Re: Thema "Tanzsport"
Autor: interessent (212.152.154.---)
Datum: 02. Februar 2005 15:54

@aida:

Du hast Dir die Antwort selber gegeben bezüglich der Startklassenmenge!!!
Wenn man nur kurz drüberdenkt kommt man zu Deinem Ergebnis. Vielleicht sollte man aber bis über!!! die eigene Nasenspitze schauen.

Komisch, dass dieser Austragungsmodus in anderen Ländern funktioniert!?!

Außerdem könnte man die Oberklassen und die Unterklassen getrennt veranstalten!

Wenn man bedenkt, dass bei einer Seniorenmeisterschaft dzt. 24 (!!!)Startklassen ausgeschrieben wurden, werden die max 10 zusätzlichen Klassen auch nicht soo ein Problem sein.

Das Geschriebene unter der Voraussetzung geeigneter Hallen mit geeignet GROSSEN Flächen (mehr als in der TO steht) dann geht es schneller!!!!

Das was du bezüglich des "Obulus" geschrieben hast, hat nur teilweise seine Richtigkeit. Denn die Kriterien sollen NACHPRÜFBAR sein!! Größe = Maßeiheit!!!
Anzahl der WC zB ist nachprüfbar. Größe der Gardaroben: nachprüfbar ....

@aktiver:

Leider ist Dir nichts gegen en Block eingefallen außer Polemik. Aber wenn mann nicht will??

Und in OP war ich schon mehrfach!!!Was soll der Hinweis???
Wenn DU zB eine solche Halle nimmst wie OP und eine große Fläche machst, dann daneben eine etwas kleinere oder gleich große zum Eintanzen, dann brauchst Du das Turnier nur durchziehen.
In OP sind Doppelt so viele Klassen vertreten. Ich meine Latein und Standard sollen GETRENNT an verschiedenen WO-Enden ausgetragen werden !!!

Bei guten TL ´s und genügend WR ist so ein Turnier auch in 8 Stunden abgewickelt!
Außerdem kannst es Zweiteilen in Nachmittagsveranstaltung und Absndveranstaltung mit den A-S Klassen zB!!!

Nur zum Schluss bezüglich man kennt sich nicht!!
Es kann durchaus sein, dass viele das Tanzgeschehen und die Paare genauer kennenlernen würden, aber nicht immer gerade zu dem Termin wo eine Staats oder eine Jugend M ist Zeit haben durch Österreich zu gondeln!!!(Eigentraining und eigene Bewerbe)

Also ein bisserl nachdenken wenn man was schreibt!

Bezüglich deines "Gewerkschafters" : ohne Befugnis ist das gut und schön, aber der wird dann letztendlich nicht gehört werden!!!


Re: Thema "Tanzsport"
Autor: Falschtänzer (80.121.32.---)
Datum: 03. Februar 2005 01:07

Es krankt - leider sehr im österreichischen Tanzsport, aber mMn ist das von euch beschriebene und erörterte bestenfalls zu den Symptomen zu zählen. Denn wenn es kaum bis keine Paare in den entsprechenden Klubs gibt und lediglich eine Funktionärs-Mannschaft, das sagen hat, und wie beschrieben jedem Aktiven der den Mund aufmacht eins auf selbigem gibt, Dann brauchen wir uns nicht wundern.

Das Problem ist vielmehr die Engstirnigkeit und Borniertheit von Funktionären und Wertungsrichtern – was allerdings sicherlich sehr erleichtert wird, durch die mangelnde Courage und die Unfähigkeit gewünschte Änderungen durchzusetzen, von Seiten der Tänzer. (Zugegeben mich eingeschlossen, dazu macht es mir zuviel Spaß (noch), als daß ich mich jetzt schon so richtig in die Brennnesseln setze!)

Und Leute so endet das dann halt – wir werden in ziemlich miesen Hallen tanzen… es werden immer weniger Leute kommen, uns wird es immer weniger Spaß machen und irgendwann wird der ÖTSV lediglich aus dem IDSF Communications Director bestehen.

Es ist höchste Zeit, daß etwas passiert, und wenn es die Einsetzung eines Ombudsmanns für die Anliegen der Tanzsportler.

Bezüglich der Halle, ja klar Mindeststandards gehören her, aber mehr ist doch wohl unnötig, in Deutschland finden doch auch genug Turniere in Turnsälen statt, und da kommen trotzdem 30 Paar pro Klasse, und die schimpfen auch über die a… klaten Garderoben oder Verzögerungen usw. aber: dort herrscht trotzdem eine super Stimmung!

Viel interessanter finde ich da die Punkte Auslandsrfahrung von Trainern und Wertungsrichtern, Trainingsmoral der Tänzer, Image und Werbemaßnahmen des gesamten Tanzsports… usw.

Schnell Standards festlegen, aber dann wird auf das Essentielle konzentrieren



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.06 20:18.


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