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Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Hobbywerter (80.121.225.---)
Datum: 06. Juni 2008 07:33

Es stimmt schon, dass der Rücken des Herren, dadurch dass er die Nummer trägt ausschlaggebend ist, aber du brauchst vom tanzen keine Ahnung haben, noch nie eine gute Haltung gesehen, oder was von richtiger Fußtechnik gehört haben, wenn du ins gesicht der Dame schaust weißt du bo sie sich mit dem was ihr Herr macht wohlfühlt, oder wieviel SCH.... eir gerade baut!
Übrigens dieses Wertungskriterium funktioniert bis in die S-Klasse und bringt überraschen gute Ergebnisse!

Also der Rücken des Herren und das Gesicht der Dame (meistens beides gleichzeitig sichtbar) sind für mich Ausschlaggebend!


Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: 456 (88.117.87.---)
Datum: 06. Juni 2008 08:38

> Es stimmt schon, dass der Rücken des Herren,
> dadurch dass er die Nummer trägt ausschlaggebend
> ist, aber du brauchst vom tanzen keine Ahnung
> haben, noch nie eine gute Haltung gesehen, oder
> was von richtiger Fußtechnik gehört haben, wenn du
> ins gesicht der Dame schaust weißt du bo sie sich
> mit dem was ihr Herr macht wohlfühlt, oder wieviel
> SCH.... eir gerade baut!

Genialer Ansatz! :-)

Nur dürfen wir nicht vergessen, dass im modernen tanzen die Arbeit theoretisch 50:50 Herr/Dame aufgeteilt sein soll oder min. 49:51 weil der Herr ja führen darf...

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Hobbywerter (80.121.225.---)
Datum: 06. Juni 2008 10:31

darum ja auch der Rücken des Herren und das Gesicht der Dame.

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: aber man bedenke............. (83.65.34.---)
Datum: 06. Juni 2008 11:16

........... dass eine wirklich gute haltung, das resultat von einer wirkich guten
fussarbeit ist!!!
wenn ein paar nur eine "gute" haltung hat, schaut das vielleicht für einen laien schön,ok,nett, wie auch immer aus. aber nur das geschulte auge eines WR kann dann weiter gehen, und dafür gibt es ja auch die !!!wertungskriterien!!!, um herauszunfinden, wie diese haltung produziert wird. sprich: ob sich das paar hinstellt, und die haltung wie man so schön sagt aufbaut ( von den füssen beginnend, knie, hüfte, u.s.w. ) ODER ob das paar zusammenkommt, sich inneinander "verkeilt" und dann tanzt. mir ist klar, dass ein laie das vielleicht nicht sieht, sondern für diesen nur die optik zählt, aber definitiv die besseren tänzer, und demnach auch auf 1 zu werten, sind die, welche die haltung korrekt erzeugen. ( als ansatz: jedes kinderpaar kann eine für den laien korrekte haltung haben, aber zum beispiel nur ballenschritte machen (ich red von standard!), ist aber mit sicherheit nicht besser als ein erwachsenenpaar, welches auch fussarbeit nachweisen kann!)

und um auf den post von "456" zu kommen: deine kalkulation mit 49:51 kann ich verstehen, aber dennoch bin ich einer der tänzer, welcher immer daran denkt, dass wir hier einen PAARsport machen und demnach BEIDE GLEICH BEWERTET gehören sollten ( schreibe ich bewusst so, weil ich weiß, dass ein großteil der WR einen teil des paares mehr bewerten!). immerhin trainieren wir, zumindest ich und meine dame, gleich viel, investieren gleich viel zeit und geld und aufwand in diesen sport.

ich will damit die meinung von niemandem hier entwerten, runtermachen, als "beschränkte sichtweise" darstellen oder jemanden damit attackieren, sondern nur meine persönliche sichtweise in dieses thema miteinbringen.

so verbleibe ich mit freundlichen grüssen, wünsche noch einen wunderschönen freitag mit tollen aussichten für das wochenende und hoffe, dass dieses thema nicht so schnell an den nagel gehängt wird, da es alle, welche zu turnieren fahren betreffen kann ( oder betrifft oder wie auch immer!)

in diesem sinne

adieu, ciao und BABA

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: ... (88.117.87.---)
Datum: 06. Juni 2008 12:09

Meine Tanzpartin ist sogar froh, wenn sie vom Herrn eine gute Führung bekommt und etwas faul sein darf :-)

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: ;;; (85.127.14.---)
Datum: 06. Juni 2008 12:44

eine gute führung? diese kann gar nicht zustande kommen, wenn die dame faul ist!!! die dame muss ja eigentlich mitführen! wenn meine dame nicht genau so viel wert auf die verbindung legt wie ich, kann ich sie mit sicherheit nicht GUT führen... aufteilung also definitiv 50:50! schade dass es nicht so gewertet wird...

lg

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: (80.109.54.---)
Datum: 08. Juni 2008 12:09

Wie bereits angemerkt wurde, gibt es Wertungskriterien, diese habe sogar eine gewisse Rangordnung. Am wichtigsten ist der Takt, wer außer Takt tanzt muß ganz hinten landen. An zweiter Stelle steht Posture (Körperhaltung) und danach kommt der Rest, der in den beiden Disziplinen Standard/Latein jeweils Unterschiedlich ist. In jedem Fall müssen BEIDE Tänzer ihren Teil dazu beitragen!
In Standard ist die Angelegenheit recht klar, es gibt ein Topline und die muß stimmen. Nicht, weil sie die Qualität des Tanzens so sehr beeinflußt, sondern weil sie gut zu sehen und leicht zu vergleichen ist. Erreicht werden kann das entweder mit reinem Kraftaufwand oder aber durch das korrekte Aufbauen des Körpers bzw. der Körperhaltung. Die erste Variante ist leichter zu erreichen (hier kann der Herr das quasi alleine machen) hat aber wenig Entwicklungsmöglichkeiten und wirkt neben besseren Paaren unter Umständen "schwer". Die zweite Option ist deutlich schwieriger, denn die Topline wird nicht eingefroren und in Position gehalten, sondern laufend neu gebildet, zudem müssen Herr UND Dame daran arbeiten. Die Qualität ist auf diese Weise deutlich höher, da die Topline in Bewegungen wie Promenade, Fallaway, Check, Swivvle, etc. weicher und harmonischer wirkt - der ganze Bewegungsabluf sieht flüssiger aus.
Weitere wesentliche Kriterien sind Dynamik und rhythmische Interpretation, also die Fähigkeit, innerhalb des Taktes zu beschleunigen und/oder zu verzögern, synchopierte Schrittkombinationen unterschiedlich zu tanzen etc. Wird der Körper (oft wegen der Topline) zu rigide in Position gehalten, ist Dynamik nur schwer zu erreichen. Man ist zwar im Takt, aber eine echte Interpretation der Musik ist kaum möglich.
Selbstverständlich ist auch die (Fuß)Technik ein Wertungskriterium, allerdings eines, daß schwer zu sehen und noch schwerer zu vergleichen ist. Der Vorteil einer guten Fußtechnik ist weniger, daß man damit "punkten" kann, sondern daß man andere Dinge dadurch besser zeigen kann. Das inkludiert alle obigen Merkmale und die Bereiche Volume und Movement - beides ist in Standard sehr wichtig, vor allem im internationalen Vergleich.
In Latein sieht die Sache etwas anders aus, Körperhaltung und Körperspannung machen viel aus, saubere Pirouetten/Spins u.ä., Körperlinien und "schnelle Füße" sind hier gefragt. Die Fußtechnik ist deutlicher sichtbar und läßt sich viel besser vergleichen (vor allem bei den Damen), dem Ausdruck kommt eine größere Bedeutung zu. Dynamik und rhythmische Interpretation stehen auch hier ganz weit oben auf der Liste dessen, was wichtig ist.
Daß nicht immer nach diesen Kriterien vorgegangen wird, ist leider wahr, aber spätestens auf dem internationalen Parkett geht es um diese Dinge und nicht mehr um wer-gehört-zu-welchem-Club und wer-nimmt-bei-wem-wieviele-Stunden oder wer-kommt-aus-welchem-Bundesland. Echtes Tanzen fängt erst im Bereich der IDSF Bewerbe an, denn die Starterfelder, der Pool an WR, etc. sind in Österreich einfach zu klein, um die gleichen Bedingungen zu schaffen und zu erlauben wie man sie auf IDSF-Niveau vorfindet. Es wäre trotzdem oder vielleicht gerade deswegen nötig, die Bedingungen in Österreich mehr in diese Richtung zu bewegen (größere Flächen, Semifinale in einem heat, u.ä.), denn derzeit sind ÖTSV-Turniere in den seltensten Fällen eine gute Vorbereitung auf das, was ein Tanzpaar später bei einem IDSF-Turnier erwartet.

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Vergleich (62.178.30.---)
Datum: 09. Juni 2008 15:21

aktive schrieb:
-------------------------------------------------------
> möchte euch nur kurz was als denkanstoss
> geben...die paare die von nathalia ludwig auf 1
> und 2 gewertet wurden haben im vergangen jahr
> nicht nur ein turnier gewonnen...nur um einige
> aufzuzählen ÖM, Oberpullendorf, LM NÖM, LM Tirol,
> BW Tirol....weiters solltet ihr euch überlegen
> dass ludwig an diesen turnieren nicht gewertet
> hat...vielleicht sind diese paare also doch nicht
> so schlecht? und nur weil jemand in hessen einen
> guten platz belegt heißt das nicht automatisch
> dass es keine konkurrenz im eigenen land
> gibt...soweit ich weiß war kein hsv paar in
> hessen? also wie könnt ihr dann vergleiche
> anstellen?
>
> nur ein kleine denkanstoss wie gesagt...
>

Ein Vergleich ist leicht anzustellen wenn man bedenkt, dass Hessen tanzt das größte Amateurtanzturnier der Welt ist!!!! Pro Klasse starten hier 100-200Paare, und auch beim deuschen Niveau ist es hier für jedes österreichische Paar schwer einen guten Platz zu erreichen bzw. ins Finale zu kommen. Noch dazu kennt dich in Hessen kein Wertungsrichter und niemanden interessiert von welchem Klub du kommst --> somit ist schon hier ersichtlich, dass es dort wesentlich objektiver zugeht als in Österreich. Konkurrenz gibt es natürlich im eigenen Land, aber bei solchen gigantischen Turnieren ist das Niveau eines Finales ungefähr so einzuschätzen wie in Österreich.

Die Werung dieses Turniers war extrem politisch, das kann niemand leugnen - damit muss leider jeder zurecht kommen - man kann nur noch härter an sich arbeiten und sich nicht davon beeindrucken lassen was alles in Österreich möglich ist und gegen welche Regeln verstoßen wird.

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: ewiger zweiter (80.108.66.---)
Datum: 10. Juni 2008 17:43

Irgendwie hacken hier alle auf den Wertungsrichtern herum weil sie immer ihr clubpaare vorwerten und das das alles so unfair ist, hier mal eine andere Sicht:

Ein Trainer wird seinen paaren immer das beibringen was er für das wichtigste hält und das ist gerade am Anfang bei vielen Trainern sehr Unterschiedlich. und klarer weise machen die paare dieses Trainers gerade diese Dinge besonders gut weshalb er sie auch (verglichen zu den anderen) besonders gut findet. Ich hab das auch schon „am eigene Leib“ erfahren und war nicht glücklich darüber weil ich mir zuerst dachte:“oh mein Gott tanzt der erste grottenschlecht“ und als ich ihn dann noch ein paar mal zugeschaut hab, fand ich dann doch noch einige Dinge die er wirklich gut macht. Und die offenbar den Wertungsrichtern wichtiger waren. Paare auf diesem Niveau miteinander objektiv zu vergleichen ist meiner Meinung nach so gut wie unmöglich.

Das ganze zieht sich durch die ganze Unterklasse (welches Paar das frisch in die B kommt hat schon saubere Technik - die sind meistens froh wenn sie durch ihre Programme kommen...) und gibt’s sich erst Anfang der A-Klasse langsam.

Fazit: Wer sich in der Unterklasse unfair beurteilt fühlt weil er ja so geil ist und alles richtig mach kann sich selbst nicht einschätzen (ich kanns auch nicht) weil alles richtig macht garantiert keine in Österreich. Was jeder einmal versuchen kann: in der D oder C Klasse hin zu stellen, zu schauen und versuchen ALLE Paare nach ihrem Können und nicht nach dem „Showefekt“ zu beurteilen. Wer das ohne Probleme kann soll bitte WR werden…

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Karel (62.47.155.---)
Datum: 10. Juni 2008 19:53

hmm, ich glaub du hast es irgendwie besser formuliert als ich! stimme dem absolut zu.

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Ing. Wolfgang Richter (194.208.236.---)
Datum: 17. Juni 2008 19:09

Sehr geehrter Herr DI Dr, Rudroff,
hierzu möchte ich wie folgt Stellung nehmen:
Wenn ich mich nicht täusche sind Sie 32 Jahre alt, hätten also bereits die Möglichkeit, in Österreich Senioren zu tanzen. Die guten Ergebnisse erzielten Sie in Deutschland in der Hauptgruppe II, also in der Klasse über 28 Jahre, bei der ÖM waren Sie 18. von 22, insgesamt hatten Sie bei dem o.g. Turnier gesamt 4 Marks, eines davon sogar von Hr. Bunda, also waren sich alle Wertungsrichter über Ihr Tanzen einig.
Vom TSC Aktiv waren zwei Paare am Start, eines in der Lat C/Lat B und eines in Sta D, die Aussage "nur die Paare vom TSC Aktiv gewertet" ist bei dieser Anzahl nicht nachvollziehbar.
Was bedeutet "der Präsident war in der Turnierleitung"? Wenn Sie hier auf das neutrale TAS-Rechenteam anspielen, muss ich mich doch auf das entschiedenste gegen solche Diffamierungen verwehren, oder wollen Sie uns Wertungsrichterbeeinflussung unterstellen?
Ich finde solche Beiträge schade um die Zeit, Sie sollten die zeit für Ihr Training aufwenden und die ehrenamtlich tätigen Funktionäre, egal ob Turnierleiter, Wertungsrichter oder Rechenteam sollten unbehelligt von irgendwelchen Beschuldigungen ihre Arbeit machen können.
MfG, wr




Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: ... (91.113.87.---)
Datum: 18. Juni 2008 09:41

das sind ja auch so gut wie alle paare von tsc aktiv in der allg klasse ;-)

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Florian (128.131.140.---)
Datum: 18. Juni 2008 10:36

Sehr geehrter Herr Ing. Richter,...
Danke fürdie Blumen, aber ihre angaben sind
a) nicht richtig, denn ich bin 30 und nicht 32jahre alt...
b) ausserdem sollten sie meine postings richtig lesen, denn ich habe mich nicht über mein/unser ergebnis aufgeregt sondern über den ausgang des gesamt turnieres und das verhalten von einem wertungsrichter in bezug auf die betreung des eigenen paares während eines turniers,...
c) aber danke dass sie meinen tänzerischen werdegang hier so schön dargestellt haben.
d) ich denke, dass es mir als aktiver tänzer durchaus zusteht objektive meinungen kund zu tun.
e) und dass ich senioren tanzen könnte weiss ich auch, danke für den hinweis,...

f) schöne wäre es wenn ein wenig mut zur ehrlichkeit und wahrheit kommen würde, denn es sind sich ja doch sehr viele leute in der tanzszene einig, dass es leider nicht immer sehr objektiv zugeht...

mfg florian rudroff

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Florian (128.131.140.---)
Datum: 18. Juni 2008 10:54

sehr geehrter herr Ing richter,

noch ein nachtrag:

meine bisherigen erfolge waren durchaus auch in der HGR I in D zugegen, da wir dort Karlsruhe und Ulm in der C klasse gewonnen haben... (beide male vor ca 44 paaren)
ja in der B klasse sind wir noch nicht so erfolgreich gewesen,... fehlt halt noch am training. aber wenn sie sich schon meinen werdeganz so genau angesehen haben, dann werden sie auch wissen, dass wir uns als tanzpaar in jeder klasse vom hintersten feld in ein gutes vorderes mittelfeld gearbeitet haben.

mfg

Florian Rudroff

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Romana (84.114.240.---)
Datum: 24. Juni 2008 21:10

Hallo Tänzer/innen

Ich lese mir eure Beiträge immer sehr gerne durch und vieles kann ich auch nachvollziehen!
Heute poste ich zum ersten mal,weil mich ein paar oben angeführte Themen persönlich betreffen.
Ich bin seit heuer die sportliche Leiterin des TSC Aktiv, Trainerin und Wertungsrichterin und war bei diesem Turnier dabei.
Ich kenne es aus meiner aktiven Zeit nur zu gut, das Paare vom eigenem Trainer immer super gewertet worden sind, habe dieses aber nicht zu einem Wertungskriterium von mir gemacht!
Wer bei mir trainiert erkauft sich keine Marks oder Platzierungen, sondern ganz im Gegenteil,muß mich mehr überzeugen als manch andere.
Jene Paare mit denen ich trainiere und dann auch werten muß, werden es euch bestätigen!
Ich hatte ein AktivPaar in der C am 1. Platz weil es für mich das beste Paar war, auch manch andere Wertungsrichter sahen da so, aber genau dieses Paar hat bei mir in der B nicht gewonnen, da für mich der Sieger eindeutig aus Ungarn kam und ich es mit mir nicht vereinbaren konnte mein Paar vorzuwerten!
Es hat das Paar nichts davon und ich auch nicht, da ich eine seriöse Wertungsrichterin sein will!
Ich halte nichts von Paaren die glauben ein paar Stunden bei mir bringt ihnen eine bessere Platzierung, genausowenig würde ich Einladungen zum Werten annehmen, wo ich nur die Clubpaare werten soll!
Und letzeres ist mir noch nie passiert, da mir nie vorgeschrieben worden ist wie und wen ich zu werten habe!
Das entscheide ich und stehe auch zu meinen Entscheidungen und gebe auch Feedbacks meiner Wertungen!
Somit möchte ich allen einen schönen Abend wünschen und hoffe verstanden worden zu sein!
romana

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Waltz (88.117.87.---)
Datum: 25. Juni 2008 08:22

Hallo Romana!

Ich freue mich, dass sich hier auch einmal eine Wertungsrichterin zu Wort meldet und hoffe du nimmst öfters an Diskussionen teil :-) Ich glaube es finden nämlich viele sehr interessant, nicht nur die Meinung von aktiven Paaren zu hören sondern auch einmal "von der anderen Seite".

Jedenfalls stelle ich es mir für einen Wertungsrichter/Trainer schwer vor, Paare gerecht zu werten die man gut durchs training kennt und wildfremde Paare.

Aber wie du richtig schreibst, vermutlich kennen auch alle WR/Trainer das Problem aus ihrer eigenen aktiven Zeit... daher ist die Meinung vieler Paare hier im Forum teilweise durchaus nachvollziehbar.

Lg

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: - (217.13.176.---)
Datum: 25. Juni 2008 08:32

dass du deine paare nicht vorwertest finde ist im prinzip in ordnung
aber dass dich deine paare mehr überzeugen müssen als andere, finde ich auch nicht ganz korrekt, denn dies bedeutet wieer nachteil
es ist schwer, andererseits habe ich das gefühl, wenn ich die internationalen turniere betrachte, dass sich nur die österreichischen wr so überkorrekt zu den heimischen paaren verhalten
die ausländischen wr haben viel weniger skrupel, die eigenen paare vorzuwerten - obwohl vorwerten ist auch vielleicht falsch ausgedrückt, es genügt ja, bei 2 gleichwertigen paaren, das österreichische paar zu marken
besonderst in den vorrunden! mir fällt immer wieder auf, das die österreichen paare von den ausländischen wr mehr marks, als von den eigenen wr bekommen. und dies schon ab der ersten runden...da wundere ich mich immer wieder

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: herbert (85.158.227.---)
Datum: 25. Juni 2008 15:01

Die Aussage, dass österr. Wertungsrichter österr. Paare bei IDSF-Turnieren GENERELL schlecht bewerten, kann ich – auch aus eigener Erfahrung – so nicht bestätigen. Vielmehr gibt’s halt auch auf internationaler Ebene (wie es hier in diesem Forum ohnehin schon x-mal formuliert wurde) individuell unterschiedliche Beurteilungen, Wertigkeiten, Geschmäcker usw. usw. usw.

Dass Wertungsrichter ihre „eigenen“ Paare ANDERS (in welcher Richtung auch immer) bewerten, als solche Paare, die sie NICHT kennen und zu denen sie keinen Bezug haben, ist meiner Meinung nach absolut menschlich und verständlich. (Probier’s doch einfach selber einmal aus! winking smiley)

Daraus allerdings einen generellen „Missstand“ abzuleiten und vielleicht den ganzen Sport und das ganze System in Frage zu stellen, halte ich für völlig überzogen und unangebracht und verleitet mich wieder einmal zur – zweifellos schon sehr abgedroschenen – Aussage: „Wer das nicht aushält, ist im falschen Sport !!!“

Um in unserem Sport erfolgreich zu sein, hat sich - allen Schlechtmachereien zum Trotz - die LEISTUNG als das zielführendste Prinzip erwiesen:

Diejenigen Paare, die kontinuierlich und konsequent eine gute Leistung bringen, setzen sich auf Dauer durch. Diejenigen, die glauben, durch -----kriecherei, Schleimerei oder ähnliche halbseidene Methoden weiterkommen zu können, sind vielleicht eine Zeit lang erfolgreich, werden auf Dauer jedoch auf der Strecke bleiben.

In diesem Sinne bin ich froh, dass es Wertungsrichterinnen und Wertungsrichter (ich hasse den Nonsens mit dem großen "I" mittendrin!) von Romanas Sorte gibt - und dass Romana gottlob NICHT DIE EINZIGE dieser Sorte ist!!!

Mit dieser Einstellung ist das Werten sicherlich sehr anstrengend, schwierig und manchmal bestimmt auch nervenaufreibend und frustrierend. Dem Tanzsport in seiner Gesamtheit täte es allerdings sehr gut, wenn sich diese Einstellung auch unter Wertungsrichterinnen und Wertungsrichtern mehr und mehr verbreiten würde.

@ Romana:
Du bist noch jung! – Du und Deine Altersgenossen haben’s in der Hand! – und DU BIST NICHT ALLEIN AUF WEITER FLUR!

l.G.:
Herbert

smiling smiley winking smiley smiling smiley

Re: Tanzen - muss es so unfair zugehen?
Autor: Romana (84.114.240.---)
Datum: 26. Juni 2008 21:29

Hallo und schönen Fußballabend!
Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt schreiben soll, aber ich finde auch solche Diskussionen sehr informativ und mir ist immer wichtig was Paare denken!
Als Trainerin ist es ja leider nicht so das mann immer nur gute Paare trainiert und wenn bei einem Turnier halt die anderen besser sind, dann muß mann meiner Meinung nach so objektiv und auch ehrlich sein und die bessere Leistung werten.
International finde ich auch das mehr nationales Denken angebracht sein sollte, solange die Marks irgendwie vertretbar sind!
Mir ist es selbst auch passiert das wir wegen zuwenig Marks vom eigenen Richter kein Semifinale tanzen haben dürfen oder knapp vorm Finale gescheitert sind!
Und was haben wir damals geschimpft und uns geärgert. Damals schon habe ich mir geschworen: Ich machs anders
Es sind natürlich fast immer die Wertungsrichter schuld, war bei mir auch so, aber wenn mann dann selber dortsteht und Platzierungen vergeben muß, sieht mann es von der anderen Seite und versteht es zum Teil!
Wenn meine Paare sich über ungerechte Wertungen aufregen,sag ich oft, daß die Wertungsrichter schon wissen werden warum sie so gewertet haben und ihr einfach so gut werden müßt das Sie euch gut werten müssen!
An herbert: Danke für deine aufbauenden Worte und ja ich bin noch eher jünger und ich weiß es gibt Kollegen die meiner Meinung sind!
Ich war auch sehr lange aktiv und bin viel herumgekommen, war oft frustriert, aber keine Wertung konnte mir je die Leidenschaft und Liebe für diesen Sport nehmen!
Wer gewinnt den das Spiel? Ist ja auch ein Sport,grins!

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