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Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: clubsucher (80.108.28.---)
Datum: 12. September 2010 12:19

Danilo Campisi - Julia Burghardt


Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: @clubsucher (80.108.79.---)
Datum: 12. September 2010 14:12

die zwei sind scho lang nicht mehr beim hsv

anna und zufar tanzen auch standard.. sind bei der kombistaats 3er geworden

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: nichttänzer (88.116.245.---)
Datum: 12. September 2010 14:46

...soviel ich weiss sind die beiden bei Schwarz Weiss

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: @clubsucher (188.22.164.---)
Datum: 12. September 2010 17:08

starten die beiden eigentlich noch irgendwie regelmäßig.?!

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: Hier Hier (194.24.158.---)
Datum: 16. September 2010 12:53

Also zum Thema wie viele Paare in welchem Club sind...es ist nicht wichtig! Wichtig ist wie hoch die Qualität in diesen Clubs ist, vor allem was Training und Förderungsmöglichkeiten angeht. Seht zum beispiel einen Club im Westen..nehmen wir mal TSC Team 7 Salzburg! So weit ich weiß sind es derzeit 3 Jugend Paare 3 Allgemein Paare und ein Profi Paar! Und trotzdem sind Sie, vor allem im Allgemein Bereich stark vertreten. Der Club hat einen große Turnierähnliche Fläche und genügend Parkplätze winking smiley
Es sind Internationale Top-Trainer vorhanden die im regelmäßigen Abstand kommen!

Man sieht also..es ist nicht wichtig wie viele Paare ein Club hat!

Ist es für euch etwa das wichtigste viele Paare in eurem club zu haben? dann sorry, um das geht es nicht beim Tanzen! Spaß ja aber nur in Maßen! Warum man sich überhaupt über sowas gedanken macht verstehe ich ehrlich gesagt nicht! Österreich steht international am tiefpunkt was jugendarbeit angeht! Wir haben alle andere Probleme um die wir uns dringenst kümmern sollten!

Nichts für ungut!


LG



Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: * (80.109.54.---)
Datum: 26. September 2010 17:55

Natürlich ist es wichtig, wieviele Paare in einem Club tanzen, denn mit mehr Paaren kann man Top-Trainer aus dem Ausland holen, gemeinsam zu den Turnieren fahren, in der Practise (sofern es eine gibt) ist mehr los und es entsteht ein gegenseitiger Ansporn.
Also IST es wichtig.
Ein weiterer Aspekt wäre die Anzahl der Paare bei den Turnieren, vor kurzem fand die Union Bundesmeisterschaft statt und die Teilnehmerzahl war ...erbärmlich gering.
5 Paare in Latein und 4 Paare in Standard betrug das Starterfeld. Da man (soweit ich informiert bin) diesen Bewerb bereits ab der B tanzen darf, stellt sich die Frage was schiefläuft, wenn nur so wenige Paare kommen.
Leider beschäftigt sich der ÖTSV lieber mit Listen von "nicht genehmigten Turnieren" oder denkt sich neue Punktesysteme aus anstatt daran zu arbeiten, daß die Zahl der Tansportler 1.nicht so gering ist und 2.von der D bis in die S nicht so dramatisch schrumpft.

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: egal (90.146.141.---)
Datum: 26. September 2010 22:18

Woher weißt du, dass die Zahl der Paare schrumpft? Ich habe gehört, dass sie steigt.

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: Lateiner (212.152.190.---)
Datum: 27. September 2010 12:39

@*:

Das bei der Union Bundesmeisterschaft nicht so viele Paare waren liegt aber auch daran das es nicht soviele Union Clubs gibt sondern auch Askö Clubs. Somit können meines Wissens nach Paare von Nicht-Union Clubs daran nicht teilnehmen.

Letztes Jahr waren sogar weniger Paare im Latein Bewerb der Union Bundesmeisterschaft (4 Paare alle von Forum).

Die allgemeine D+C war eh nicht so schlecht besetzt von der Paaranzahl

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: * (80.109.54.---)
Datum: 30. September 2010 01:14

Ich bezog mich auf den Unterschied zwischen D und S-Klasse, nicht zwischen früher und jetzt (obwohl ich auch im Vergleich zu früher nicht den Eindruck habe, daß es tatsächlich mehr Paare gibt). Ich finde es bedenklich, wie groß der Unterschied der Starterfelder zwischen der ÖM in der D-Klasse und der STM in der S-Klasse ist. Es muß schließlich einen Grund dafür geben, daß so viele Tanzsportler, die bereits so weit gegangen sind, in der ersten Leistungsklasse Turniere zu tanzen, nicht "durchhalten". Ist es auf Dauer zu teuer? Kostet es zuviel Zeit? Steigt das Frustrationslevel? Verlieren die Tänzer das Interesse am Sport? 2009 starteten bei der ÖM Latein D knapp 30 Paare, bei der STM 2009 (S-Klasse) waren nur mehr 10 Paare "übrig". Wenn dem Sport zwei Drittel der Paare abhanden kommen, ist das meines Erachtens kein gutes Zeichen und ein Umstand, dem der ÖTSV auf den Grund gehen sollte.

Richtig, nur Paare von Union Clubs können am Union Bundescup teilnehmen. Aber auch wenn das die nicht-Union Clubs ausschließt, muß es wesentlich mehr Paare in der B, A und S-Klasse zusammen geben, als diese wenigen, die am Start waren. Daß letztes Jahr noch weniger Paare teilgenommen haben zeigt, daß das kleine Starterfeld heuer kein Ausnahmefall war. Also eigentlich umso schlimmer.


Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: Lateiner (212.152.190.---)
Datum: 30. September 2010 11:26

@*:

Naja das es nicht so viele Paare gibt die diesem Sport bis in die S-Klasse erhalten bleiben, liegt daran das der Sport sehr viel Zeit und Geldaufwand mit sich bringt.

Nachdem nur die wenigsten Paare planen diesen Sport zum Beruf zu machen sondern nebenbei Schule, Studium oder Beruf haben, gibt es viele denen es irgendwann zuviel wird.

Manche die bereits als Kinder begonnen haben und diesen Sport sehr lange ausgeübt haben, verlieren irgendwann die Lust daran.

Bei anderen kommt ihnen oft das Studium,der Beruf oder ein Umzug dazwischen, wodurch sie ihre Prioritäten anders setzen.

Österreich ist nunmal ein kleines Land und Tanzen noch immer kein 'Massensport' hier.
Den Paarschwund von der D bis zur S-Klasse gibts auch in anderen Ländern nur fällt das dort nicht so sehr auf da die Anzahl der Paare größer ist, bzw. mehr Paare nachkommen.

Was den Grund betrifft aus Frust aufzuhören, geht es den Paaren meist nur so wenn sie sich national irgendwann in der S hinten anstellen dürfen oder International immer in der ersten Runde rausfliegen.

Hier wär interessant Vorschläge zu hören ,wie man die Paare besser aufs Internationale Level vorbereiten kann.
Für den Nachwuchs gibts ja den Nachwuchs und Leistungskader. Der Rest muss halt selbst schaun wo die richtigen Trainer und Lectures zur Vorbereitung findet.

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: freedancer (85.124.211.---)
Datum: 30. September 2010 22:11

Hallo,

ich finde es nicht sehr seriös die Paaranzahl der D und S für das selbe Jahr zu vergleichen und aus diesem Vergleich heraus Rückschlüsse zu ziehen.
Wenn man davon ausgeht, dass man ungefähr 5 Jahre braucht, um in die S aufzusteigen, müßte man eher die Paaranzahl der D aus dem Jahr 2004 mit der Paaranzahl der S aus dem Jahr 2009 vergleichen.
Nur so kann man ev. Rückschlüsse ziehen wieviele Paare durchgehalten haben.
Aus meiner Erfahrung heraus ist zu bemerken, dass generell Standard-Paare mehr Durchhaltevermögen haben als die Lateinpaare.
Aber ich hoffe, dass es jetzt nicht dem ÖTSV angelastet wird, dass die Lateiner eher abspringen.

freedancer


Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: * (80.109.54.---)
Datum: 01. Oktober 2010 00:51

@ Lateiner:
Daß Österreich "nunmal ein kleines Land" ist und "Tanzen noch immer kein Massensport" ist, kann man als reine Ausrede betrachten. Wenn man sich auf solche Argumente ausredet, wird sich nie etwas ändern und Tanzen wird immer ein unbeachteter Sport bleiben. Stimmt, den Paarschwund gibt es in andseren Ländern auch aber eben weil er in Österrreich stärker ins Gewicht fällt, muß man noch mehr dagegen tun. "Das ist doch anderswo auch so" ist genau die Einstellung, die zum aktuellen status quo der Stagnation führt.
"Was den Grund betrifft aus Frust aufzuhören, geht es den Paaren meist nur so wenn sie sich national irgendwann in der S hinten anstellen dürfen oder International immer in der ersten Runde rausfliegen."
Diese Aussage ist völliger Unsinn, denn die meisten Paare hören bereits auf BEVOR sie die S-Klasse überhaupt erreicht haben. Und auch wenn es so wäre, würde das einen weiteren Grund darstellen, am System etwas zu ändern!

@ freedancer:
Ändert auch nicht viel, 2004 starteten in der Latein D-Klasse 25 Paare - also fast gleich viele wie im ursprünglichen Beispiel, die Zahlen waren/sind also absolut "seriös". Dem ÖTSV muß man weder anlasten daß Lateiner eher abspringen, noch sonst etwas, aber es ist nun einmal die Aufgabe eines Sportpräsidiums, den Sport zu fördern. Tun die Mitglieder des Präsidiums das nicht oder bringen ihre Maßnahmen keinen Erfolg, sollten diese Leute den Platz räumen und engagiertere Personen es versuchen lassen.

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: clubsucher (80.108.28.---)
Datum: 01. Oktober 2010 12:40

ad Lateinsparte: Wozu gibt es die Zuwanderung, Migration und Integration?
Da ja Österreich ein Eldorado für osteuropäische TänzerInnen ist könnte diese Zuwanderung ja noch verstärkt werden, zB. ab der S-Klasse gibt es die österreichische Staatsbürgerschaft, odr
nichts für Ungut liebe Oststaatler

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: Asdf (109.126.66.---)
Datum: 01. Oktober 2010 13:15

Das System ist einfach - hat der Klub einen Toptrainer oder Staatsmeister, hat man auch genug Paare die intensiv trainieren. Siehe HSV, labi, Forum. Juventus ist wohl durch die Räumlichkeiten gefragt.

Am Land ist es aufgrund der Distanz zu den Klubs eine Fahrzeitfrage.

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: Gedanken (85.124.211.---)
Datum: 01. Oktober 2010 14:26

Meiner Erfahrung nach entwickeln sich Menschen und somit auch Paare recht rasch, so lange es nur darum geht, etwas zu lernen, was sie noch nicht wissen. Sobald diese Menschen aber die neuen Felder ausgeschöpft haben, geht es ans Eingemachte. Nämlich darum, etwas bewusst zu verändern, Dinge auszumärzen, die einem zur Gewohnheit geworden sind.

Und genau hier scheiden sich, meiner Meinung nach, die erfolgreichen Menschen von den weniger Erfolgreichen. Es ist nun einmal weder bequem noch fancy oder cool, mit Härte und Disziplin an sich selbst zu arbeiten. Und dafür haben einfach nur wenige Personen die erforderliche Einstellung. Und das ist - wiederum nur meiner persönlichen Beobachtung zufolge - der Grund, warum die meisten Paare in den Unterklassen durchaus erfolgreich sind und auch mehr oder weniger rasch aufsteigen, dann aber das Handtuch werfen, wenn es "unbequem" wird.

Dazu kommt beim Tanzsport noch der "praktische" Nebeneffekt, dass man eine nicht den Vorstellungen entsprechende Weiterentwicklung wunderbar auf den Partner schieben kann. In Einzelsportarten ist das nicht so leicht möglich. Man kann zwar auf den Tennisschläger sauer sein und ihn in die Ecke schleudern, im Endeffekt bemerkt man ziemlich bald, dass das am eigenen Spiel nichts ändert.
Beim Tanzen mäkelt man dann gern mal am Partner herum, wodurch auch sehr viele Partnerschaften schlussendlich scheitern.

Ich gehe jetzt ganz bewusst nicht auf die zahlreichen noch weiteren "Schuldigen" ein, auf die man mangelnden Erfolg schieben kann (Trainer, Wertungsrichter, ...), denn im Endeffekt geht es immer nur darum, vom Kampf gegen seinen eigenen Schweinehund abzulenken. Der Mensch ist im allgemeinen gerade dabei sehr erfinderisch.

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: TschiBi (217.13.176.---)
Datum: 04. Oktober 2010 09:34

@*, freedancer:
Ich verstehe nicht, warum erwartet wird, dass alle Paare aus der D auch irgendwann in der S aufscheinen sollten?
Wie viele Fußballmannschaften gibt es in allen österreichischen Bezirksligen, wie viele in der Bundesliga?

Die Voraussetzungen für den Tanzsport sind in den unteren Klassen einfach anders als in der S: Während du bis zur A-Klasse mehr oder weniger immer gegen die gleichen Paare antrittst (die halbwegs zeitgleich mit dir aufsteigen), triffst du in der S auf arrivierte Paare mit viel mehr Jahren Tanzerfahrung. Nationale Turniere werden seltener, Fahrten auf internationale Turniere (und vielleicht auch ins Ausland, um Trainerstunden nehmen zu können) hingegen mehr. Das Aufstiegssystem will es so, dass man als durchschnittlich erfolgreiches Paar irgendwann dort landet - auch wenn man in dieser Klasse aus Zeit- und Kostengründen vielleicht gar nicht starten will.

Meine eigene Tanzkarriere (schon ewig her) ist ein Beispiel dafür:
Österreichischer Meister in der D-Klasse, Siege bis in die B-Klasse, dann im Mittelfeld der A-Klasse gelandet. Zu diesem Zeitpunkt wagten wir den Blick in die weitere Zukunft: Sollen wir unser Training weiter intensivieren, damit wir vielleicht in der A-Klasse noch 1 oder 2 Stockerlplätze vor dem Aufstieg in die S erlangen und uns dann als Ziel das Erreichen eines Semifinales bei der S-STM setzen? Das Nationalteam schien gänzlich außer Reichweite.
Wir entschieden uns dagegen und beendeten noch vor Erreichen der S-Klasse unsere Tänzerlaufbahn.

Was könnte man am System ändern? Vielleicht Aufstiegsrecht statt Aufstiegspflicht? Das Paar könnte ab dem Erreichen einer bestimmten Zahl an Aufstiegspunkten das "Recht" zum Aufstieg erwerben, aber selbst frei entscheiden, wann es aufsteigen will. Damit es nicht als Dauersieger die übrigen Paare dieser Klasse frustriert, könnte man ab der 1,5-fachen Zahl an Aufstiegspunkten das Paar zum Aufstieg verpflichten.
Paare, die sich noch nicht bereit für die nächste Klasse fühlen, könnten damit ihre Tanzkarriere zumindest verlängern und vielleicht Frustration (und Aufgabe) in der nächsten Klasse vermeiden ...

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: clubsucher (80.108.28.---)
Datum: 04. Oktober 2010 19:53

@tschibi
Ja aber gerade du lieber tschibi warst für mich seinerzeit ein Kandidat für die nationalmannschaft (Ausstrahlung, Beweglichkeit, Musikalität super aber vielleicht noch ein bischen zu wenig Selbstvertrauen). Schade um dich damals
LG

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: freedancer (213.150.1.---)
Datum: 05. Oktober 2010 09:54

@clubsucher
Danke. Genau diese Aussage von Dir zeigt wiedereinmal, dass nicht ein System schuld ist, wenn Paare aufhören, sondern die Paare selbst und jene Personen, die die Paare trainieren (betreuen).


freedancer

Re: Neuigkeiten zu Saisonstart - Klubwechsel, Partnerwechsel
Autor: Wie-verrückt-Trainierer (84.20.161.---)
Datum: 01. November 2010 14:21

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Zitat von *:
Natürlich ist es wichtig, wieviele Paare in einem Club tanzen, denn mit mehr Paaren kann man Top-Trainer aus dem Ausland holen, gemeinsam zu den Turnieren fahren, in der Practise (sofern es eine gibt) ist mehr los und es entsteht ein gegenseitiger Ansporn.
Also IST es wichtig.
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Meiner Meinung nach sollte man sich doch durchaus selbst motivieren können und auch ohne Druck von außen an sich arbeiten können. So viel Selbstdisziplin müsste schon eigentlich möglich sein.

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Zitat von Gedanken:
Ich gehe jetzt ganz bewusst nicht auf die zahlreichen noch weiteren "Schuldigen" ein, auf die man mangelnden Erfolg schieben kann (Trainer, Wertungsrichter, ...), denn im Endeffekt geht es immer nur darum, vom Kampf gegen seinen eigenen Schweinehund abzulenken. Der Mensch ist im allgemeinen gerade dabei sehr erfinderisch.
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Prinzipiell ja. Nur malst du da ziemlich schwarz-weiß. Es geht primär(!) darum, an sich selbst zu arbeiten. Leider gibt es aber tatsächlich auch äußere Faktoren, die da einfließen können. Ich finde es einfach seltsam, wenn Ergebnisreihenfolgen, die sich in Österreich seit vielen Turnieren doch ziemlich genau so halten, in Deutschland einfach so ziemlich neu durchmischen, zumindest (dort dafür aber umso deutlicher) in der D- und C-Klasse. Und mir kann niemand erzählen, dass manche Paare einfach schlechter tanzen, sobald sie die deutsch-österreichische Grenze überschritten haben, und umgekehrt...

Und mir kann auch niemand erzählen, dass der Stefano mit seiner Schwester auch ein Jahr lang jedes einzelne Turnier gewonnen hätte, wie er es mit der Anna Melnikova hat. Er war zwar gut, aber so gut hätte er ohne die Anna wohl nicht werden können.

Und ich hab auch schon absolut verrückte Sachen gehört, die manche Trainer ihre Paare trainieren lassen. Nichts gegen verschiedene Trainingsmethoden, aber manche Sachen sind einfach für nix. Ich hab vor dem Tanzsport einige Zeit lang Leichtathletik gemacht, und dort auch einige Dinge gesehen (ich hatte einen sehr guten Trainer, der mich auf solche Sachen aufmerksam machen konnte): Andere Athleten, die eine Übung machen, mit der sie eine Phase des Schrittes trainieren, die im Laufen eigentlich eine Phase der Muskelentspannung ist und deswegen eigentlich nicht trainiert werden sollte.
Und im Tanzsport gibt es solche Sachen auch. Meist wird an irgendwelchen Symptomen herumgewerkelt, ohne die Ursache anzuschauen. Ein paar Wochen trainieren, und man ist schon doppelt falsch: Die Ursache des Problems ist noch immer nicht geändert (meist ein Problem in der Balance), und das Symptom ist auch so verändert, dass es nicht mehr zur restlichen Körperkoordination passt.
Da ist es mir meist lieber, ein paar "latscht nach einem Chasse über die Ferse", anstatt dass es übers Chasse drüberfällt und nachher auch noch (in vollkommen unnatürlicher Weise) über den Ballen geht. Das ist für mich nicht "richtiger" (obwohl das Symptom dem entspricht, was im Buch steht, sondern eigentlich doppelt falsch.

Das Problem ist aber für einen Anfänger, solch ein analytisches Denken und das Suchen nach den Ursachen überhaupt einmal zu lernen. Wenn man immer nur erfährt, dass das Tanzenlernen aus einem Ausbessern von Symptomen besteht, dann wird man auch nicht lernen (und vor allem ziemlich sicher nicht von selbst draufkommen), dass nur eine Änderung bei den Ursachen auch eine tatsächliche Verbesserung bewirkt.

Und genau das sollte vor allem Anfängern vermittelt werden, und genau das versäumen viele Trainer (gerade am Anfang) zu sehr.

Es kommt also durchaus (auch) auf den Trainer an.

Wie du gesagt hast, der allergrößte Teil am Erfolgreichwerden ist das Besiegen des eigenen inneren Schweinehundes.
Aber zu sagen, dass es praktisch ausschließlich darauf ankommt, ist dann doch etwas zu schwarz-weiß-gemalt. winking smiley

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